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- Erste kleine Runde um Utersum
- Nördlich von Oldsum
- Eine Runde durch Wyk
- Durch den Föhrer Westen
- Abendrunde bei Utersum
- Nach Wyk zum Pfannkuchenhaus
- Noch eine Runde bei Utersum
- Durch die Godel-Niederung zum Goting-Kliff
- Abendrunde in Utersum
- Tagestour nach Amrum
- Große Westrunde: Süderende, Oldsum, Dunsum
- Zum Abschluss: Südstrand, Wyk und Inselmitte
Eine Wanderwoche auf Föhr
Föhr, die zweitgrößte der nordfriesischen Inseln, im April – vor der Saison, bei langem Licht und leeren Wegen. In gut einer Woche kamen zwölf Runden zu Fuß zusammen: kurze Abendrunden um den Ferienort Utersum, größere Schleifen durch den grünen, geestgeprägten Westen und über die Marsch im Osten bis nach Wyk, dazu ein Tag hinüber zur Nachbarinsel Amrum mit ihren weiten Dünen. Zusammen rund 88 Kilometer – flach, weit, ohne nennenswerte Höhenmeter, dafür mit viel Himmel, Deich und Wattenmeer.
Die Wanderungen
Erste kleine Runde um Utersum
Ankommen, Beine vertreten, den Strand vor der Haustür anschauen: Utersum liegt im ruhigen Westen der Insel, mit langem Sandstrand und Blick übers Watt hinüber nach Amrum.
Nördlich von Oldsum
Vom Dorf Oldsum hinaus auf den Seedeich: ein stiller Morgen im Dunst, links das Watt hinter der Steinschüttung, rechts die grüne Deichschräge mit den Schafen, die sie kurz halten.
Eine Runde durch Wyk
Wyk, der einzige Ort mit Stadtcharakter auf Föhr, liegt im Osten am Fähr- und Sportboothafen. Eine kurze Runde durch die kleinen Straßen und über die Promenade am Südstrand.
Durch den Föhrer Westen
Die erste größere Runde: vom Strand landeinwärts durch den grünen, leicht gewellten Westen der Insel – Geest statt Marsch, mit Knicks, frisch gepflügten Äckern und den ersten Weidenkätzchen. Zurück wieder am Watt entlang.
Abendrunde bei Utersum
Abends noch einmal hinaus: Rehe am Waldrand, dann der Weg zurück ans Meer – gerade rechtzeitig, als sich über dem Watt ein schmaler Lichtstreif über Amrum legte und die Sonne hinter der Nachbarinsel versank.
Nach Wyk zum Pfannkuchenhaus
Wyk ist der einzige richtige Ort der Insel – und das Pfannkuchenhaus ein fester Programmpunkt: erst die Promenade am Südstrand, dann ein deftiger und/oder süßer Pfannkuchen, so groß wie der Teller.
Noch eine Runde bei Utersum
Noch eine kurze Runde von Utersum aus am späten Nachmittag – der Tagesausklang gehört auf Föhr fast immer dem Strand und dem Watt.
Durch die Godel-Niederung zum Goting-Kliff
Die Godel-Niederung im Südwesten ist eine der wildesten Ecken der Insel: das einzige Süßwasserflüsschen, das sich durch Salzwiesen ins Watt schlängelt, dazu am Rand das Goting-Kliff – eine der wenigen echten Geländekanten im sonst flachen Föhr.
Abendrunde in Utersum
Zum Abend wieder hinaus – die immer gleiche, nie langweilige Runde am Utersumer Strand entlang.
Tagestour nach Amrum
Amrum auf einen Tag ist ein eigenes Kapitel. Mit der Fähre von Wittdün aus auf die Nachbarinsel, und dort auf engem Raum eine erstaunliche Vielfalt: Dünen, Binnenseen, Wald und offene Heide – und am Westrand der scheinbar endlose Kniepsand, einer der breitesten Sandstrände Europas.
Bei anderen Gelegenheiten bin ich auch schon durchs Watt nach Amrum gelaufen und mit dem W.D.R. zurück; immer im Rahmen einer geführten Wattwanderung oder zumindest mit dem Segen des Wattführers (und entsprechender Ausrüstung). Es sterben regelmäßig Menschen im Watt, die sich über- und das Meer unterschätzen!
Große Westrunde: Süderende, Oldsum, Dunsum
Die große Runde durch den Westen: über die alten Geestdörfer Süderende, Oldsum und Dunsum mit ihren reetgedeckten Kapitänshäusern und den wuchtigen mittelalterlichen Kirchen – das historische, „friesische" Föhr.
Zum Abschluss: Südstrand, Wyk und Inselmitte
Zum Abschied die größte Runde: vom Südstrand über Wyk und quer durch die Inselmitte zurück – noch einmal Strand, Stadt und das weite, flache Land dazwischen, bei bestem Aprilwetter.



